Gedanke

Diese Idee braucht ein kompetentes Netzwerk.

Heute wurde aus der ursprünglichen Rechtsfrage langsam etwas Größeres.

Denn wenn dieser Ansatz funktionieren soll, braucht es mehrere Beteiligte:

Patient.
Ärzt.
Telemediziner.
Apotheken.
Sozialrechtler.
Patientenvertretungen und Verbände.

Deshalb habe ich begonnen, auch über Organisationen wie den Verband cannabisversorgender Apotheken (VCA) und den Branchenverband Cannabiswirtschaft (BvCW) nachzudenken.

Beide beschäftigen sich intensiv mit den Folgen der veränderten Versorgungssituation.

Und genau dort könnte mein Ansatz interessant werden:

Wenn notwendige Therapiekosten nicht mehr über die Krankenversicherung getragen werden, verschwinden diese Kosten schließlich nicht einfach.

Im schlimmsten Fall werden sie auf Patient abgewälzt.

Oder sie tauchen später an ganz anderer Stelle im Sozialstaat wieder auf.

Mein Ziel für 420help wird deshalb immer klarer:

Ich möchte keinen schnellen Trick verkaufen.

Ich möchte einen belastbaren Weg entwickeln.

Einen Weg, bei dem medizinische Notwendigkeit, sozialrechtliche Prüfung und juristische Begleitung zusammenspielen.

Ob dieser Weg am Ende funktioniert, werden Behörden und Gerichte entscheiden müssen.

Aber bevor niemand versucht, diese Frage sauber zu stellen, wird es darauf auch keine Antwort geben.

Und genau daran arbeite ich gerade.

— Florian

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